Berufskleidung in der Gastronomie

Werbungskostenabzug

In der Gastronomiebranche als Berufskleidung anerkannt sind beim Kellner der Kellnersmoking oder das Kellnerjackett, ebenso der schwarze Anzug des Oberkellners, bzw. die schwarze Hose in Kombination mit einer weißen Jacke (vgl. BFH vom 9.3.1979, VI R 171/77, BStBl II 1979, 519). Der Trachtenanzug, den der Geschäftsführer eines im bayerischen Stil gehaltenen Lokals tragen muss, stellt hingegen keine typische Berufskleidung dar.

Umsatzsteuer

Stellt der Gastronom seinen Angestellten Berufskleidung unentgeltlich zur Verfügung, liegt darin eine nicht umsatzsteuerbare Leistung im überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers vor.

Stand: 26. September 2019

Bild: karepa - Fotolia.com

Wir von Schneider und Helmreich sind Ihr Steuerberater in Nürnberg. Wir verfügen über 40 Jahre Erfahrung in der Betreuung und Beratung von Unternehmen aller Größenordnungen. Sie haben Fragen zu diesen Newsbeitrag? Dann kontaktieren Sie uns!

Artikel der Ausgabe Herbst 2019